Baumstachler Bruce im Tiergarten Kleve (1)

Baumstachler

Baumstachler (Erethizon dorsatum) sind Nagetiere und gehören zur Gruppe der Stachelschweinverwandten. Sie sind im Regelfall Einzelgänger, haben aber kein Problem, wenn sich mehrere ihrer Artgenossen im selben Unterschlupf befinden. Baumstachler sind nachtaktiv und wechseln jede Nacht den Baum oder suchen sich einen Unterschlupf in Felsspalten, Steinhaufen und Erdlöchern. Wie ihr Name vermuten lässt, klettern die Tiere geschickt in Bäumen der Misch- und Nadelwälder. Im Gegensatz dazu sind sie auf dem Boden sehr langsam und schwerfällig.

Steckbrief

Ordnung:
Nagetiere
Ursprung:
Nordamerika (Alaska bis Mexiko), Kanada
Nahrung:
Äste, Blätter
Größe:
65 - 130 cm + Schwanz 16 - 25 cm
Gewicht:
8 - 15 kg
Lebenserwartung:
10 - 20 Jahre
Tragzeit:
ca. 7 Monate
Gefährdung:
nicht gefährdet

Wussten Sie schon, …
… dass wenn eine Flucht unmöglich ist, Baumstachler ihre bis zu 8 cm langen Stacheln mit Widerhaken einsetzen? Diese sind zwischen ihren langen und steifen Haaren versteckt und werden entblößt, wenn das Nagetier sich zum Angreifer umdreht und sein Fell sträubt. Gleichzeitig wird dadurch ein unangenehmer Geruch freigesetzt, der Fressfeinde abschrecken soll.

… dass Baumstachler gut ausgebildete Kletterfüße mit langen, starken, gebogenen Krallen haben? Zusätzlich ist ihr Kiefer so kräftig, dass sie Rinde, Pflanzentriebe und Eicheln fressen können. Sie können ebenfalls sehr gut tasten und riechen, wogegen ihr Sehsinn wenig ausgebildet ist.

… dass die Paarungszeit von September bis November ist und Weibchen sowie Männchen polygam sind? Neugeborene Baumstachler haben direkt nach der Geburt ein weiches Fell, aber schon nach wenigen Stunden verhärten sich die ersten Stacheln am Körper. Die Jungtiere können nach wenigen Tagen klettern, bleiben aber trotzdem bis zu einem Jahr bei ihrer Mutter.

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