Roter Panda im Tiergarten Kleve

Tierisch gut informiert

Sechs neue Tierschilder für den Tiergarten Kleve

Sechs neue Tierschilder geben ab sofort spannende Einblicke in das Leben von Polarfuchs, Mechelner Huhn, Ungarischem Zackelschaf, Zweifingerfaultier, Schneeeule und Schwarzrückenaguti.

Die Schilder wurden in einer Kooperation zwischen der Hochschule-Rhein-Waal (HSRW) und dem Tiergarten Kleve erstellt. Seit 2015 sind bereits 76 informative Schilder hervorgegangen. In diesem Semester haben die drei Studentinnen Dorothee Oppitz, Lucy Ista und Aimee-Katharina Nitz in einer studiengangsübergreifenden Projektarbeit der Fakultät Life Sciences Informationen für insgesamt sechs Schilder zusammengetragen. Nach intensiver Recherche bestand die größte Herausforderung darin, aus der Vielzahl an Informationen die Wissenswertesten in kurzen Texten zielgruppengerecht zusammenzufassen. Deshalb wurden die Texte mehrfach korrigiert und angepasst. Zusätzlich wurden in wöchentlichen Treffen die Inhalte der Schilder diskutiert, bis die Schilder druckreif waren. Hilfe hatten sie dabei vom Tiergartenleiter Martin Polotzek und den wissenschaftlichen Mitarbeitern Ramona Kirsch und Axel Huth.

Über Faultiersex, magische Eulen und Korkenzieher bei Schafen

Für ein internationales Publikum enthalten die Schilder nicht nur die deutsche und wissenschaftliche Bezeichnung der jeweiligen Art, sondern auch Übersetzungen ins Englische und Niederländische. Die wichtigsten Eckdaten der Tiere sind übersichtlich in einem Steckbrief zusammengefasst. Der Lebensraum, die Hauptnahrung und die Lebensweise werden auch für Kinder verständlich in jeweils einem Piktogramm dargestellt. Jedes Schild zeigt drei aussagekräftige Fotos der jeweiligen Tierart, um Verwechselungen auszuschließen und auf Eigenheiten hinzuweisen. Zusätzlich befinden sich weitere Fotos des Tieres in dem online Tierlexikon des Tiergartens. Dieses ist leicht über den QR-Code auf den Schildern erreichbar. Unter dem Hauptfoto befindet sich zudem der IUCN-Gefährdungsstatus, der das weltweite Aussterberisiko der Tierart einordnet. Auf einheitlich gestalteten Verbreitungskarten ist auf den ersten Blick zu sehen, wo die Tiere leben oder ursprünglich gezüchtet wurden. So zeigt beispielsweise die Karte vom Mechelner Huhn den Standort der Stadt Mechelen (Belgien), da das Nutztier dort seinen Ursprung hat. Mit dieser Gestaltung erfüllen die Schilder alle Vorgaben des Europäischen Zooverbandes (EAZA) an Informationsschilder. Die Besucher*innen können sich in deutscher und englischer Sprache über drei interessante Besonderheiten der jeweiligen Tierart informieren. So erfahren sie durch die Schilder etwas über Faultiersex, magische Eulen und was Schafe mit Korkenziehern zu tun haben.

Wer mehr über Schneeeule und Co. erfahren möchte, kann ab sofort die neuen Schilder bei einem Besuch im Tiergarten Kleve entdecken. Auch im Winter ist der Tiergarten Kleve täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Neben den neuen Tierschildern können sich die Gäste auch auf Nachwuchs bei den Rüsselspringern und den Zwergseidenäffchen freuen.

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