Panda
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Tiergarten 03.08.2021 Foto A.Gossens (34)
Guerteltier

Herzlich willkommen im Tiergarten von morgen!

Der Tiergarten Kleve stellt den neuen Masterplan „Tiergarten Kleve 20+“ vor

Zahlreiche VertreterInnen der Presse sowie MitarbeiterInnen waren anwesend, als am 23. Juni 2022 Tiergartenleiter Martin Polotzek und der Tiergartenvorstand bestehend aus Josef Kanders, Rebecca Schoofs und Klaus Keysers den neuen Masterplan „Tiergarten Kleve 20+“ präsentierten, der die Neuausrichtung des Parks zu einem modernen Natur- und Artenschutzzentrum unterstreicht. Zukünftig soll der Familienzoo am Niederrhein in acht Themenbereiche gegliedert werden, die den BesucherInnen eine artenreiche Reise um die Welt zu ermöglichen.

„Die tierisch gute Expedition startet künftig in unserem Themenbereich Asien, für den bereits kommende Woche das Himalaya-Gebirge für unseren Roten Pandas gebaut wird“, erklärt Tiergartenleiter Martin Polotzek stolz. „Highlight wird außerdem ein asiatischer Themenspielplatz für Kinder und Jugendliche sowie die Vergrößerung der Trampeltieranlage werden. Weiter geht die Reise nach Südamerika, wo sich die Gäste unter anderem auf eine spektakuläre Gemeinschaftshaltung zahlreicher südamerikanischer Bewohner wie Ameisenbären, Tapire und Wasserschweine freuen können. Hochbedrohte Krallenaffen und freilaufenden Faultiere werden zu einem weiteren Highlight werden.“

Als weitere Themenbereiche sind Australien mit einer begehbaren Voliere, eine begehbare Pinguinwelt, ein Schaubauernhof und die neue Robbenwelt als Nordseeküste geplant. „Als herausragende Anlage im nordamerikanischen Themenbereich ist die Vergesellschaftung von Weißkopfseeadler mit Waldbisons beplant, die europaweit einzigartig ist“, so Polotzek. „Außerdem möchten wir einen großen Bereich mit afrikanischen Tieren errichten, in dem nicht nur eine Afrikasavanne, sondern auch eine begehbare Kattainsel, die König-der-Löwen-WG mit Warzenschwein und Erdmännchen sowie eine begehbare Großvoliere mit Flamingos und anderen afrikanischen Vögeln erlebt werden können. Als großer Flusspferdfan freue ich mich persönlich natürlich besonders auf die geplante Zwergflusspferdanlage, mit der wir uns an der Erhaltungszucht dieser stark gefährdeten Dickhäuter beteiligen möchten.“

Mit dem neuen Masterplan „Tiergarten Kleve 20+“ werden die vier Hauptaufgaben eines modernen, wissenschaftlich geführten Zoos gestärkt: Artenschutz, Bildung, Forschung und Erholung. „Besonderes Augenmerk haben wir bei der Auswahl der neuen Tierarten auf deren Bedrohungsstatus gelegt. So sehen wir es als oberste Priorität an, uns für den Schutz bedrohter Tierarten einzusetzen“, so Polotzek. „Das möchten wir aber nicht nur mit der Erhaltungszucht gefährdeter Tierarten, sondern auch mit dem Schutz der natürlichen Lebensräume tun. Daher haben wir zum 1. Januar diesen Jahres den Artenschutz- und Ausbaueuro eingeführt, sodass von jeder verkauften Eintrittskarte mindestens 50 Cent an ein Artenschutzprojekt in der ganzen Welt fließen. Hierdurch konnten wir in diesem Jahr bereits eine fünfstellige Summe an ein Artenschutzprojekt für den Roten Panda spenden und sind nun auch Premiumpartner der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz, wo wir uns um den Schutz südamerikanischer Greifstachler bemühen.“

Mit dem neuen Masterplan wurde ein Gesamtkonzept für zukünftige Planungen und Änderungen geschaffen

Auch der neue Vorstand bestehend aus Josef Kanders, Rebecca Schoofs und Klaus Keysers wurde bei der Pressekonferenz vorgestellt. Josef Kanders, der nun im Vereinsvorstand die strategische Ausrichtung des Parks mitbegleitet, freut sich sehr über den neuen Masterplan: „Unser neues Gesamtkonzept „Tiergarten Kleve 20+“ soll als Rahmenrichtlinie für die zukünftigen Planungen und baulichen Änderungen gelten. Diese Intentionsplanung ist nicht als kurzfristiges Ziel zu verstehen, sondern als eine langfristige Orientierung und Perspektive, welche Entwicklung der Tiergarten Kleve nehmen soll. Dadurch wird es uns möglich, bei zukünftigen kleineren und größeren Sanierungen, Aus- und Umbauten ein einheitliches Konzept im Auge zu haben, um zu einer gut überlegten und schlüssigen Gesamtplanung zu kommen und ein neues, attraktives Highlight für ganz Kleve und die Großregion zu schaffen.“

Viele Projekte, die im neuen Masterplan beschrieben sind, laufen aktuell bereits. So wächst ab der kommenden Woche das Himalaya-Gebirge für die Roten Pandas. Die Zweifarbtamarinanlage, für dessen Finanzierung derzeit ein Crowdfunding-Projekt läuft, nimmt ebenfalls immer mehr Formen an. Am 8. Oktober plant der Tiergarten Kleve ein Benefizkonzert für die neue Robbenanlage in der Klever Stadthalle und in Kürze beginnen die Arbeiten an der neuen begehbaren Präriehundanlage. Hierzu Polotzek: „Es tut sich einiges bei uns im Tiergarten. Neue Anlagen, die authentische Lebensräume unserer Tiere darstellen und die BesucherInnen in eine andere Welt entführen, entstehen. Neue Arten, die teils kurz vor der Ausrottung stehen, halten Einzug in unseren Zoo. Und neue Momente zwischen unseren Gästen und Tieren können Tag für Tag beobachtet werden.“

Tiergartenleiter Martin Polotzek bedankt sich bei allen, die zur Erstellung des Masterplans und zur Weiterentwicklung des Tiergartens beigetragen haben und noch beitragen werden: „Mein großer Dank gilt unserem neuen Vereinsvorstand, der hinter unseren Visionen für den Tiergarten von morgen steht, sowie meinem hochmotivierten Team, ohne die der Tiergarten Kleve nicht das wäre, was er heute ist und was er morgen sein wird. Außerdem danke ich dem ehemaligen Vereinsvorstand Dr. Klaus Plein, Joachim Schmidt und Willibrord Haas, die den Generationswechsel im Tiergarten initiiert und begleitet und so die Weichen für die Neuausrichtung unseres Parks gelegt haben. Ohne unsere UnterstützerInnen, seien es UnternehmerInnen oder Privatpersonen, die an uns spenden und Tier- oder Anlagenpatenschaften übernehmen, wäre unser Masterplan ebenfalls nicht vorstellbar. Außerdem danke ich allen Stiftungen, die uns bei unseren aktuellen Projekten unterstützen, dem Land NRW für die Förderung für unsere Präriehundanlage sowie der Stadt Kleve, die unsere letzte Baustelle der neuen Toilettenanlage finanziert hat und monatlich einen Teil unserer laufenden Betriebskosten bezuschusst.“

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