Rund zweieinhalb Monate nach der Geburt gibt es erfreuliche Neuigkeiten aus dem Reich der Roten Pandas im Tiergarten Kleve: Die beiden am 21. Juni 2026 geborenen Jungtiere von Kamala und Janak entwickeln sich bislang sehr gut. Nun stand für den doppelten Pandanachwuchs erstmals ein tiermedizinischer Gesundheitscheck an – und dabei wurde auch das bislang noch gut gehütete Geheimnis um die Geschlechter gelüftet: Beide Jungtiere sind weiblich.
„Wir sind überglücklich, dass sich unsere beiden kleinen Roten Pandas bislang so hervorragend entwickeln“, freut sich Tiergartenleiter und Zootierarzt Dr. Martin Polotzek. „In den ersten Lebenswochen haben wir ganz bewusst auf einen Gesundheitscheck verzichtet, um Kamala und ihre Jungtiere möglichst wenig zu stören. Nachdem die beiden nun rund zweieinhalb Monate alt sind, war der richtige Zeitpunkt für eine erste ausführliche Untersuchung gekommen.“ Beim Gesundheitscheck wurden die beiden Jungtiere zunächst gründlich untersucht und gewogen. Außerdem erhielten sie eine Wurmkur sowie jeweils einen Mikrochip zur eindeutigen Identifikation. Abschließend wurde das Geschlecht bestimmt – mit dem Ergebnis, dass im Tiergarten Kleve künftig gleich zwei junge Pandadamen heranwachsen.
„Beide Jungtiere machten bei der Untersuchung einen sehr guten Eindruck“, berichtet Polotzek. „Natürlich ist die Aufzucht noch nicht abgeschlossen, deshalb heißt es weiterhin Daumen drücken. Aber wir sind mit der bisherigen Entwicklung ausgesprochen zufrieden und Kamala kümmert sich nach wie vor vorbildlich um ihre beiden Töchter.“ Die meiste Zeit verbringen die beiden jungen Roten Pandas weiterhin in ihrer geschützten Wurfhöhle. Doch langsam werden sie neugieriger auf die Welt außerhalb ihres bisherigen Zuhauses: Immer häufiger schaut bereits ein kleines Pandaköpfchen aus der Wurfhöhle heraus. Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher den Nachwuchs daher schon jetzt entdecken. „Für unsere Gäste beginnt jetzt eine besonders spannende Zeit“, so Polotzek. „Man braucht aktuell noch ein bisschen Geduld und natürlich auch Glück, aber hin und wieder zeigt sich bereits eines der Jungtiere am Eingang der Wurfhöhle. In den kommenden Tagen und Wochen werden die beiden ihre Umgebung zunehmend erkunden – und wir freuen uns sehr darauf, sie dabei begleiten zu dürfen.“












