Forschung ist ein zentraler Baustein unserer Arbeit im Tiergarten Kleve. Gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern aus dem In- und Ausland treiben wir praktische wie theoretische Forschung voran, die direkt zum Artenschutz beiträgt. So kooperierten wir zum Beispiel mit dem Max-Planck-Institut in Nijmegen, um Sprache und Lernverhalten von Seehunden zu untersuchen, und mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien zur Analyse des Fortpflanzungszyklus der Kurzohrrüsselspringer, deren Ergebnisse kürzlich in der Fachzeitschrift Der Zoologische Garten veröffentlicht wurden.
Darüber hinaus tragen Daten aus unserer Tierhaltung zur internationalen Forschung bei – etwa zu Altersprozessen bei Schildkröten in einer aktuellen Studie in der Zeitschrift Science, bei der Daten aus unserem Tiergarten genutzt wurden.
Durch unsere Forschungsarbeit gewinnen wir wichtige Erkenntnisse, die helfen, Arten besser zu verstehen, erfolgreich zu züchten und nachhaltig zu schützen – zum Wohl der Tiere und für die Wissenschaft. Mit diesen Erkenntnissen wird nicht nur die Haltung in Zoos stetig verbessert – auch Forschungsprojekte vor Ort profitieren von solchen in Zoos gewonnen Daten.




