Guerteltier

Südliches Kugelgürteltier

Das Südliche Kugelgürteltier (Tolypeutus matacus), auch südliches Dreibindengürteltier genannt, ist eine Säugetierart aus der Gruppe der Gürteltiere. Es ist in Südamerika verbreitet und dort in Trockenwäldern und Buschlandschaften beheimatet. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich von Insekten und ab und zu auch von pflanzlichem Material.

Steckbrief

Ordnung:
Gepanzerte Nebengelenktiere
Ursprung:
Südamerika
Nahrung:
Ameisen, Würmer, Käfer, Spinnen, Früchte
Größe:
34-45 cm (+ 9 cm Schwanz)
Gewicht:
1-1,7 kg
Lebenserwartung:
bis zu 30 Jahre
Tragzeit:
ca. 120 Tage
Gefährdung:
potentiell gefährdet

Wussten Sie schon, …
… dass sich bedrohte Südliche Kugelgürteltiere zu einer Kugel zusammenrollen können? Dabei verdecken die dreieckige Stirnplatte und der Schwanz die Öffnung im Panzer. Der gelbe oder hellbraune Rückenpanzer ist sehr hart und konvex gebogen. Das südliche Kugelgürteltier ist somit das einzige Tier weltweit, welches sich durch das Zusammenrollen komplett vor Feinden wie Füchsen und Kleinkatzen schützen kann.

… dass Südliche Kugelgürteltiere einen sehr schwach ausgeprägten Sehsinn haben? Sie werden schon blind geboren und können erst nach über 20 Tagen eingeschränkt sehen. Trotz dessen können Jungtiere einige Stunden nach der Geburt laufen. Dabei spielen ihr Geruchssinn und ihre Tasthaare bei der Orientierung eine wichtige Rolle. Ihre Panzer sind anfangs sehr weich und benötigen wenige Wochen um auszuhärten.

… dass Südliche Kugelgürteltiere anders als andere Säugetiere ihre Körpertemperatur nicht gut regeln können? Bei ca. 18°C Außentemperatur bleibt ihre Körpertemperatur zwar relativ stabil, sinkt jedoch bei einer niedrigeren Außentemperatur. Dies kann sehr gefährlich für die Tiere werden. Aus diesem Grund kommen südliche Kugelgürteltiere nur in warmen Gebieten vor.

Südliches Kugelgürteltier

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