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Meerschweinchen

Das Hausmeerschweinchen (Cavia apera f. porcellus) ist die Haustierform des Wildmeerschweinchens. Es gehört der Familie der Meerschweinchen an und stammt ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika. Hausmeerschweinchen können schwarze, rote, blonde, weiße und braune Fellfarben haben. Ihr Aussehen ist sehr divers. Dabei gibt es neben ihren Vollfarben oft Aufhellungstöne.

Steckbrief

Ordnung:
Nagetiere
Ursprung:
Südamerika
Nahrung:
Heu, Gras, Laub, Rinde, Früchte, Gemüse, Samen
Größe:
22-35 cm
Gewicht:
0,8-1,4 kg
Lebenserwartung:
5-7 Jahre
Tragzeit:
ca. 2 Monate
Gefährdung:
nicht gefährdet

Wussten Sie schon, …
… dass der Übergang vom Wild- zum Hausmeerschweinchen zwischen 5.000 und 2.000 v. Chr. stattgefunden haben soll? Dies konnte durch Knochenfunde grob eingeschätzt werden. Hausmeerschweinchen wurden ursprünglich domestiziert, um Meerschweinchen als Heimtiere zu halten. Hierbei entstanden typische Domestikationsveränderungen. Sie sind von Natur aus stressempfindliche Fluchttiere. Das Gehirn ist aber oftmals kleiner als bei Wildmeerschweinchen. Durch die Verkleinerung des Gehirns über mehrere Generationen hinweg hat das Hausmeerschweinchen eine geringere Fluchtdistanz zu Menschen und ist deutlich stressverträglicher.

… dass der Name der Hausmeerschweinchen dadurch entstanden ist, dass die ersten Tiere über das Meer nach Europa transportiert wurden? Außerdem geben sie Laute von sich, welche den Geräuschen von Ferkeln ähneln.

… dass die Luftsprünge der Meerschweinchen als „popcornen“ bezeichnet wird? Dabei springen sie mit allen Füßen gleichzeitig in die Luft, laufen durch das Gehege, heben wieder ab und drehen sich um ihre eigene Achse. Dieses Verhalten ist oft aufzuweisen, wenn Meerschweinchen Spaß haben, etwas Neues entdecken oder vor kurzem gefüttert wurden. Dieses Verhalten können sie selbst nicht kontrollieren, es ist somit ein Zeichen der Lebensfreude dieser Tiere.

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