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Seidenreiher

Der Seidenreiher ist ein schlanker, weiß gefiederter Reiher, der in Europa, Afrika, Asien und Australien vorkommt. Typisch sind sein schwarzer Schnabel, die langen schwarzen Beine und die auffallend gelben Füße. Während der Brutzeit trägt er besonders feine Schmuckfedern am Kopf und Rücken, die ihm seinen Namen geben. Seidenreiher leben meist an Seen, Flüssen, Küsten und Feuchtgebieten, wo sie im flachen Wasser nach Fischen, Amphibien, Insekten und kleinen Krebstieren suchen. Durch Schutzmaßnahmen haben sich ihre Bestände vielerorts wieder erholt.

Steckbrief

Ordnung:
Pelecaniformes (Ruderfüßer)
Ursprung:
Europa, Afrika, Asien und Australien; besonders in Feuchtgebieten, Flussmündungen und Küstenregionen verbreitet
Nahrung:
Kleine Fische, Frösche, Insekten, Krebstiere, Würmer und andere kleine Wassertiere
Größe:
ca. 55–65 cm
Gewicht:
ca. 350–550 g
Lebenserwartung:
bis zu 20 Jahre
Tragzeit:
ca. 21–25 Tage Brutzeit
Gefährdung:
LC (nicht gefährdet)

Wussten Sie schon, dass …

… der Seidenreiher zu den kleineren Reiherarten gehört? Trotz seiner eleganten Erscheinung wird er nur etwa 55 bis 65 Zentimeter groß.

… der Seidenreiher früher wegen seiner Schmuckfedern stark bejagt wurde? Die feinen weißen Federn wurden im 19. Jahrhundert häufig für Hüte und Mode verwendet.

… Seidenreiher beim Jagen sehr geschickt sind? Sie laufen durch flaches Wasser, bewegen ihre Füße schnell hin und her und scheuchen so kleine Fische, Insekten oder Frösche auf.

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